






Das diesjährige Hochwasser hat große Teile Polens schwer getroffen. Der polnische Premierminister Donald Tusk lies verlautbaren, dass Schätzungen zur Folge die Schäden nicht mit der Flutkatastrophe von 1997 vergleichbar sind. Manche Regionen haben bereits das Schlimmste hinter sich und die Flutwelle auf der Weichsel hat bereits die Ostsee erreicht. In Warschau und den umliegenden Landkreisen wurde der Flutalarm wieder rückgängig gemacht. Schon morgen sollen die ersten Schulen wieder ihre Arbeit aufnehmen. Etwas prekärer sieht die Situation auf der Oder aus. Ortschaften die an der deutsch-polnischen Grenze gelegen sind, richten sich jedoch auf die höchsten Pegel ein. In Nowa Sól wurden insgesamt 40 Personen evakuiert. Auch in Krosno Odrzańskie werden notwendige Vorkehrungen getroffen. Die größten Schäden im Zusammenhang mit der Flutwelle auf der Oder hatte die Region Schlesien zu verzeichnen. In Schlesien beginnen die ersten Aufräumarbeiten, die einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Es fehlt leider an notwendigem Material. Das Johanniterhilfswerk in Polen nahm Gespräche mit der deutschen Partnerorganisation Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. auf, um eventuelle Hilfsmaßnahmen gemeinsam durchzuführen. Im Lebuser Land nahm das JDP die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr auf und übernahm den Personentransport im Rahmen der stattfindenden Evakuierungsmaßnahmen. Für etwaige Spenden und andere Unterstützung wären wir sehr dankbar.